Finanzen am Freitag. Die EU steckt in einem Dilemma, wie die Financial Times berichten kann. Einerseits möchte die EU-Kommission den Digital Markets Act (DMA) durchsetzen. Anderseits möchte niemand in Brüssel den Zorn eines Donald Trump auf sich ziehen.
Gemäß des DMA können Unternehmen mit Strafen von bis zu 10 Prozent ihres weltweiten Umsatzes belegt werden, doch bei Meta und Apple wird die EU Milde walten lassen, was die Anwälte der Tech-Giganten ausnutzen werden. Um eine Eskalation der Spannungen mit US-Präsident Donald Trump zu vermeiden, wird die EU in der kommenden Woche im Rahmen des DMA minimale Geldstrafen gegen Apple und Facebook-Eigentümer Meta verhängen. Nicht des Geldes wegen, sondern mehr so als symbolischen Act.
Bei Apple geht es um den App-Store und das dortige Regelwerk von Apple, das verhindert, dass App-Entwickler:innen, Verbraucher:innen Angeboten außerhalb der Plattform vermittelt bekommen.
Bei Meta geht es um die Zustimmung zu Werbung auf den Plattformen wie Instagram und Facebook mit dem „Pay or consent“-Modell, das die Nutzer:innen zwingt, entweder der Datenverfolgung zuzustimmen oder eine Abonnementgebühr für eine werbefreie Nutzung der Produkte zu zahlen.
[ ft.com ]
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